Ich weiß schon gar nicht mehr,
Welcher Tag heute ist.
In die nur noch für mich kleine Welt
Habe ich eine Ordnung und Monotonie
Gelegt. Die mir Sicherheit gibt und
Ein Stück weit auch Geborgenheit.
Ich suche mir Aufgaben,
Dinge für dich ich mir nie Zeit genommen
Habe, weil ich zu beschäftigt war.
Obwohl das rückblickend total doof war.
Denn jetzt nehme ich mir Zeit für all jene Dinge
Und schaffe nebenbei doch noch jene Aufgaben,
die noch von einem normalen Leben und Alltag
da draußen in der Welt übrig geblieben sind.
Und zwischen all dem Chaos, all den Nachrichten,
die mich stündlich überfluten, die mich verunsichern,
Fühle ich mich doch zum ersten Mal seit langem angekommen
und in mir keimt das Glück,
Welches mit etwas Zeit zu wachsen beginnt.
Und vielleicht ist das schöne momentan, dass
Ich aus der Schnelllebigkeit aussteigen konnte,
es plötzlich okay ist nichts zu tun und
ich mich nicht wie sonst rechtfertigen muss,
dass es endlich Zeit gibt über Geschehen nachzudenken,
die ich sonst zu schnell in eine Ecke gedrängt und
auf später verschoben hätte.
Denn momentan bleibt nur der Moment
Und das Wissen, dass ich nichts planen kann.
Anstatt das der Kontrollverlust mich ängstlich stimmt,
schenkt er mir innere Ruhe und Zufriedenheit.
Und dafür bin ich heute dankbar.

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