31•03•2020


Ich blicke aus dem Fenster,
sehe den Himmel,
Der in dem schönsten hellblau strahlt.
Bäume wanken im Wind und
Wiegen sich in Monotonie.
Die Tage ziehen sich wie Sirup in die
Länge. Am Ende des Tages weiß ich
Nicht mehr, was ich gemacht habe,
Wie oft ich die Treppen im Haus
Hoch und runter gelaufen bin,
Wie oft ich draußen war,
Immer wieder den gleichen Weg laufe
Und trotzdem bin ich doch zufrieden,
Auch wenn mein Leben auf weniger als
1 km stattfindet. In diesem Gebiet bewege
Ich mich hin und her und strahle ins 
Sonnenlicht, dass mich blendet.
Der einzige Ausbruch in die große
Weite Welt gelingt mir
Durch deine Nachrichten, 
Dir mir zeigen, dass es da draußen 
Noch viel mehr gibt als 
Wir uns momentan vorstellen können.
Schon krass, wie schnell sich manches
Verschiebt. Wie schnell all 
das ändert. Das zwischen uns.
Wie Schenkel all das
Zur scheinbaren Normalität,
Zum Alltag wird, wie schnell wir uns
An all das gewöhnen. 
An die Distanz. 
An den Abstand.
Das einzige was ich wirklich
Vermisse, ist ab und zu
Von dir in die Arme genommen zu werden
Und zu hören, dass wir ab jetzt 
all das gemeinsam schaffen können
Und du an mich glaubst.

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